FAQ

Wieso, weshalb, warum...?

FAQs zu den von Michael Geitner entwickelten Trainingsmethoden Dual-Aktivierung und Equikinetic

 


 

Welche Vorkenntnisse benötigen mein Pferd bzw. ich?

Glücklicherweise keine speziellen – außer

  • ✔ Offenheit für eine neue Herangehensweise.
  • ✔ Das Pferd sollte zumindest zu führen- besser noch zu longieren sein.
  • ✔ Für die gerittene Form der Dual-Aktivierung ist das Leichtraben reiterliche Voraussetzung.
  • ✔ Darüber hinaus wäre es förderlich, wenn der Entlastungssitz zum Einsatz kommen kann.

 
 

Stimmt es, dass jedes Pferd in der Dual-Aktivierung bzw. Equikinetic trainiert werden kann?

 
JA – vorausgesetzt es ist für die jeweilige Kategorie ausgebildet:

  • ✔ Positionsarbeit / Fahnenarbeit – halfterführig
  • ✔ Equikinetic – longierbar
  • ✔ Longewalking – Gewöhnung an die Doppellonge
  • ✔ Reiten – das Pferd sollte im Schritt und Trab bewegt werden können

 
Einzige Ausnahme hiervon ist, wenn der behandelnde Tierarzt ein ausdrückliches Verbot ausgesprochen hat!
 
 

Können in der Dual-Aktivierung /Equikinetic auch Nebenwirkungen auftreten?

JA – allerdings wären diese absolut erwünschter Natur!

Bin mir nicht sicher, ob es jeder bemerken wird, dass das Pferd sich  beim Schmied / Tierarzt ruhig verhält , sich besser verladen läßt  oder auch andere unerwünschte Verhaltsweisen gemildert werden oder sogar vollständig verschwinden!

 

Sind Dual-Aktivierung und Equikinetic für mein Pferd geeignet und können eine Verbesserung bringen?

Wenn auf Dein Pferd eine der folgenden Eigenschaften zutrifft (alt/ krank/ gesund/ jung/ groß/ klein, reitbar oder auch nicht) und aus tierärztlicher Sicht keine Einwände bestehen, dann lass uns gemeinsam starten!
Mit Positionsarbeit, Longieren, Equikinetic, Reiten (oder Longe-Walking als Alternative für nicht reitbare Pferde)
 

Welche Vorkenntnisse sind für die Dual-Aktivierung / Equikinetic als Pferdemensch erforderlich?

Für die Module der Bodenarbeit (Positionsarbeit, Fahnenarbeit, Longewalking, Equikinetic) sind keine besonderen Fähigkeiten erforderlich ausser eine allgemeine Fitness, die jeder mitbringt, der sich mit Pferden umgibt.

Für die gerittene Variante sollte der Reiter zumindest in den Grundgangarten Schritt und Trab sattelfest sein und das Leichttraben beherrschen und gerne den Entlastungssitz einnehmen können. Darüber hinaus ist das Pferd in Stellung und Biegung reiten zu können.

 

Was sollte jeder wissen, bevor er sich für einen Kurs anmeldet?

  • ✔ Reiten und longieren erfolgt nur ohne Ausbinder oder jedwede andere Verschnallung
  • ✔ Longiert wird nur mit Halfter oder Kappzaum (keine Trense)
  • ✔ Der Sperrriemen bleibt in der Sattelkammer
  • ✔ Aus Sicherheitsaspekten sind Reithelm, Handschuhe beim Longieren und festes Schuhwerk zu tragen und nur auf eigene Gefahr kann darauf verzichtet werden.
  • ✔ Sollte die Konstitution des Pferdes den Eindruck erwecken, den Belastungen nicht gewachsen zu sein, behalte ich mir vor, die Teilnahme zu verweigern oder vorzeitig zu beenden.
  • ✔ Leckerchen dürfen gerne gegeben werden, sofern dies NACH der Übung passiert.
  • ✔ Das Seminar ist für Pferd und seinen Menschen ein geschützter Bereich

 

In welcher Reitweise wird die Dual-Aktivierung durchgeführt?

Ganz einfach: in DEINER! Egal ob Englisch, Western, Rai, Barock oder Freizeit.
Dual-Aktivierung und Equikinetic sind reitweisenübergreifend einsetzbar.
Du kannst in Deiner gewohnter Form trainieren und Dich merklich verbessern.
Sobald Du anfängst, wirst Du Veränderungen spüren – und ein Lächeln im Gesicht…

 

Ich bin berufstätig und möchte, dass mein Pony ganzheitlich gearbeitet wird. Sind maximal 30 Minuten Training ausreichend?

Gerade dann, wenn Du Deine Zeit effektiv nutzen möchtest, sind die Trainingsformen der Dual-Aktivierung und der Equikinetic genau das Richtige für Dich.
Das Training ist derartig anstrengend, dass Du es auch nach nur einer Stippvisite im Stall ohne schlechtes Gewissen noch Zeit für Deine Lieben hast. Dein Pferd wird durch das intensive Arbeiten mental und physisch bis in die Tiefenmuskulatur hinein stark beansprucht und freut sich aufs Betüddeln und seine Erholung.
Insbesondere der Pausentag bei der Equikinetic trägt maßgeblich zum Erfolg des Muskelaufbaues bei.
 

Mein Pferd ist auf einem oder beiden Augen blind. Sind die farbengestützten, visuellen Übungen des Geitner-Trainings überhaupt sinnvoll und durchführbar?

Die Sichtbarmachung der Übungen ist eine Komponente von mehreren Komponenten, auf denen die Dual-Aktivierung und die Equikinetic basieren.
Daneben entfalten die Konzeption der Übungen, die gegenseitige Konzentration, das planvolle Vorgehen und das Zeitsystem ihre Wirkung und potenzieren sich gegenseitig.
Modifikationen im Aufbau können hier unterstützen. Darüber hinaus ersetzen andere Sinneseindrücke (hören, fühlen, tasten , Gleichgewicht) die fehlenden Informationen.
 

Warum wird bis auf ganz wenige Ausnahmen in der Dual-Aktivierung und der Equikinetic nur im Schritt und Trab gearbeitet?

Es handelt sich hierbei um Basistraining mit der Wirkung eines „Breitbandantibiotikums“. Lastaufnahme, Balance, Muskelaufbau, Geraderichtung und Gelassenheit verbessern sich fast automatisch. Ganz nebenbei auch die Pferd-Mensch-Beziehung.
Um all dies zu erreichen, ist die erste Stufe der Ausbildungsskala – der Takt – einfach unerlässlich. Der Galopp ist hierfür als Grundlage aus mehreren Gründen ungeeignet, u.a. weil dieser gesprungen und asymmetrisch ist.